Zürcher Barock-Orchester

Im Wyl 48, CH–8055 Zürich, info@zuercherbarockorchester.ch

Aktuell:

Corelli im St. Peter Zürich

Sa, 9. Juni 2018
ab 13.00 Uhr: Konzerte in St. Peter Hofstatt, Kirche St. Peter, Lavaterhaus
19.30 Uhr:
Festkonzert in der Kirche St. Peter

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Corelli im St. Peter Zürich

Das Zürcher Barockorchester veranstaltet am Samstag, 9.Juni 2018 eine Festa Corelliana mit Musik des berühmten römischen Geigers Arcangelo Corelli. Auf der St.Peter-Hofstatt finden am Nachmittag unter der Leitung von Monika Baer und Renate Steinmann zwei grossbesetzte Freilichtkonzerte mit Concerti grossi statt (bei schlechter Witterung in der Kirche).

Corellis Arbeitsverhältnis für die Kirche und den Adel Roms wird am Nachmittag in zwei kleineren Veranstaltungen im Lavatersaal beleuchtet. Kammermusikalisch besetzte Werke aus seinen Triosonaten-Sammlungen sowie mehrere Solosonaten werden dabei im Zentrum stehen.

Am Abend folgt dann das grosse Festkonzert in der Kirche. Es lädt zur Gesamtschau auf den Geiger Corelli: Zwei seiner Concerti grossi sowie ein Konzert für vier Violinen seines Kollegen Giuseppe Valentini bilden den festlichen Rahmen, Kammersonaten und Solosonaten ergänzen das vielseitige Programm.

Programm im Detail…

Tresor

Unter dem Titel «Tresor» wird das Zürcher Barockorchester 2018 einen noch unbekannten Schatz heben.

In mehreren Schrankfächern der UBS Zürich liegt eine stetig wachsende Sammlung von Musikhandschriften. Der Zürcher Musikwissenschaftler Dr. phil. Nicola Schneider ist seit 2008 dabei, die im zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstörte Musikbibliothek der Darmstädter Hofkapelle anhand eines erhaltenen Inventars wieder aufzubauen. Ziel ist es, diese Schätze dereinst wieder nach Darmstadt zu verlegen und in der dortigen Bibliothek zugänglich zu machen. Seit 2011 wird er dabei von Dr. Agnes Genewein unterstützt.

Das Zürcher Barockorchester hat ein Programm mit Werken aus Norditalien im ausgehenden 18. Jahrhundert zusammengestellt. Darunter sind Komponisten wie Fogliani und Nicolini vom Hofe Parma zu entdecken. Virtuose Concerti und dramatische Sinfonien, die noch nie im Druck erschienen sind, werden zu hören sein.

Das Publikum erwartet ein italienisches Feuerwerk in Grossbesetzung mit noch gänzlich unbekanntem Konzertrepertoire. Nicola Schneider wird die aufgeführten Werke kommentieren und Einblick in seine Arbeit geben.

André Campra

vergangene Konzerttermine:

In Paradisum — André Campra, Messe de Requiem
Leitung: Peter Siegwart

So, 18. März 2018, 17.00 Uhr
Zürich, Kirche St. Peter (Festival des «Forum alte Musik Zürich»)

Mo, 19. März 2018, 20.00 Uhr
Luzern, Matthäuskirche (mehr Infos)

André Campra ist heute zu Unrecht unbekannt. Er gehört zu den bedeutendsten und seinerzeit berühmtesten Komponisten des französischen Barock. Sein musikalisches Talent führte ihn an die Kathedralen von Toulon, Arles und Toulouse, schliesslich an die Notre Dame in Paris, zudem als Kapellmeister an die Académie Royale de musique in Paris und als sous-maître an die Chapelle Royale in Versailles.

Eine erste und längst fällige Zusammenarbeit des Vokalensembles Zürich mit dem Zürcher Barockorchester widmet sich Campras Klangwelt. Ausserdem präsentiert sich das Orchester mit diesem Programm erstmals unter der neuen gemeinsamen Leitung von Monika Baer und Renate Steinmann.